Wir lehnen die Kiesabbaupläne weiter ab!

Gegen die drastische Ausweitung des Kiesabbaus gab es massiven Widerstand: eine Protestkundgebung am Vluyner Platz, regelmäßige Protestaktionen am Hof Noltanien und die vom „Pinken Kreuz“ organisierten tausendfachen Einwände gegen den Regionalplan. Das hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die Fläche zwischen Schulzentrum und Geldernsche Strasse sind gerettet. Doch auch der jetzige Plan des Regionalverbandes Ruhr ist eine Unterwerfung unter die Profitpläne von Hülskens und Heidelbergzement.

Sie sollten sich nicht zu sicher fühlen. Es gibt für uns keinen Grund klein bei zugeben.

1.Auch wenn sich Hülskens auf die Einrichtung eines Fonds zur Finanzierung der Renaturierung einlassen sollte, ist völlig offen, was die Bagger nach 30 Jahren hinterlassen.

2. Noch steht die Entscheidung des OVG Münster aus, über die Normenkontrollklage gegen den Regionalplan bezüglich der nachweislich überflüssigen 900 ha Auskiesungsflächen im Kreis Wesel.

3. Auch wenn Hülskens bereits im Besitz der Flächen ist – es besteht kein juristischer Anspruch auf die Abbaugenehmigung durch die Stadt.

4. Auch die RAG war sich sicher, dass die Genehmigung des Bebauungsplanes durch den Stadtrat reine Formsache sei. Sie hatte die Vermarktung der Grundstücke des „Neukircher Feld“ mitsamt der Kautionszahlungen bereits vor der entsprechenden Ausschusssitzung begonnen. Allerdings hatte sie die Rechnung ohne die Anwohner gemacht und das Grundstück blieb landwirtschaftliche Nutzfläche.

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