Pressemitteilung vom 29.April

Niederberg-Süd-Boykott erfolgreich durchbrochen

Elisabeth Wannenmacher 29.4.24
NV AUF geht’s

Presseerklärung zu Niederberg Süd Boykott erfolgreich durchbrochen

Aus Schaden wird man klug. Gemeinsam hat das Team Bürgermeister Ralf Köpke und Wirtschaftsförderin Ulrike Reichelt den jahrelangen Boykott der RAG durchbrochen. Die Südfläche Niederberg wird
jetzt mit Unterstützung der Landesregierung vor der völligen Verwilderung bewahrt und für
die bereits vor 20 Jahren vereinbarte Bebauung aufbereitet. Dies verdient unbedingt die
Unterstützung, obwohl die RAG offenbar erneut entschlossen ist, für ihre Politik der
„verbrannten Erde“ den Steuerzahler zur Kasse zu bitten.
Statt als Verursacher die Fläche von ihren Altlasten zu befreien, werden jetzt die gesamten
Untersuchungen der Instandhaltungs- und Herstellungskosten von NRW.URBAN mit
Bau.Land.Leben übernommen und zu 90% vom Land finanziert. Darunter die komplett
ausgeraubten und von Vandalen ruinierten Maschinenhäuser, für die die RAG keinerlei
Sicherungsmaßnahmen getroffen hatte.
Statt wie vereinbart in einem Zug die gesamte Fläche zu entwickeln, stieß die RAG sich
nur an den lukrativen reinen Wohnbaugebieten gesund. Und dann wollte sie sich auch
noch einen schnellen Euro mit der Fläche Neukircher Feld machen, das sie für einen
Appel und ein Ei der Stadt abgeluchst hatte. Als das mit Protest der Bürger verhindert
wurde, boykottierte sie die Entwicklung von Niederberg durch überzogene
Preisforderungen.
Aus Schaden wird man klug, lautet die Devise wenn es um einen neuen städtebaulichen
Vertrag geht. Es sei daran erinnert, dass durch den Widerstand der „Alten Kolonie“ 2017
durchgesetzt wurde, dass die RAG die Altlasten auf eigene Kosten entsorgen musste.
Wenn jetzt versprochen wird, dass sich die „Vorleistungen der öffentlichen Hand durch die
Gebietsentwicklung armortisiere“, dann ist größte Wachsamkeit geboten, dass nicht am
Ende der Bürger der Dumme ist.

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