Auch der MLPD-Kreisverband Duisburg-Niederrhein-Oberhausen unterstützt die Gedenkveranstaltung am 27. Januar:
„In einer Zeit, in der Trump in einer neuen Qualität Faschismus vorlebt, aber auch in Deutschland mit der AfD die faschistische Gefahr akut ist, ist jedes Erinnern, Mahnen, jeder Protest und jede Aufklärung so wichtig wie nie! Es gilt sich gegen alte und neue „moderne“ Faschisten zusammenzuschließen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Aktion am 27.1.26 am Vluyner Platz.
Mit solidarischen, antifaschistischen Grüßen G. Scheller“
Die MLPD hat das Urteil beim Verwaltungsgerichte Meiningen erstritten, wonach Bernd Höcke (AfD) offiziell als Faschist zu bezeichnen ist. Seit ihrer Gründung 1982 tritt die MLPD konsequent für das Verbot aller faschistischen Organisationen ein.
Der augenblicklichen Infragestellung der Chancen eines AfD-Verbotes wird der Boden entzogen, wenn dazu von der Bundesregierung das Potsdamer Abkommen umgesetzt wird. Die Bestimmung des Artikel 139 des Grundgesetzes vom 23. Mai 1949 bildet die Rechtsgrundlage: “Die zur ‚Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus‘ erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt. “
Doch statt die Jugend vor der Demagogie der weichgespülten modernen Faschisten zu schützen wurde der AfD ein Freifahrtschein für faschistische Nazipropaganda an die Hand gegeben. So heißt es in den Leitsätzen zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 4. November 2009: „Das Grundgesetz rechtfertigt kein allgemeines Verbot der Verbreitung rechtsradikalen oder auch nationalsozialistischen Gedankenguts schon in Bezug auf die geistige Wirkung seines Inhalts.“ Und Ex-Präsident Roman Herzog schaffte den Freiraum für die „Vogelschiss“- Hetze der AfD: der Artikel 139 GG enthalte kein Unwerturteil über den Nationalsozialismus.
Ja was denn sonst? Warum musste das deutsche Volk denn davon befreit werden? Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Viele Menschen kennen das antifaschistische Lied „Die Moorsoldaten“. Der gleichnamige Roman schildert, wie es entstand. Bereits 1935 schrieb der bekannte Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff seinen packenden autobiografischen Bericht über 13 Monate Konzentrationslager und antifaschistischen Widerstand vor allem im KZ Börgermoor im Emsland.
„Die Moorsoldaten“ – das ist ein Klassiker der antifaschistischen Weltliteratur. Das Buch trug ab 1935 maßgeblich dazu bei, die Wahrheit über die Gräuel in den faschistischen Konzentrationslagern zu verbreiten.
Für Jugendliche (ab 12 Jahren) ist es ein lebendiger Anschauungsunterricht zu diesem Abschnitt der deutschen Geschichte. Menschenwürde, demokratische Gesinnung und aktiver Widerstand gegen Unrecht und Unterdrückung – das wird in diesem Buch lebendig!
Neuer Preis 18,00 Euro
ISBN: 978-3-88021-404-0
Autor: Wolfgang Langhoff
Seitenzahl: 323 Seiten
Erschienen: 11. Auflage vom 07.10.2014
Format: Taschenbuch


