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Elisabeth Wannenmacher
69 Jahre, Sozialpädagogin, verheiratet, Wahlkreis 80
Ich bin überzeugte Kommunalpolitikerin. Die strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Finanzen macht die kommunale Selbstverwaltung zu einer Farce. Die Folgen sind Abbau sozialer Leistungen, Zerstörung der Umwelt, kaputte Straßen und vieles mehr. Die Kommunen brauchen mehr Entscheidungsfreiheit. So entscheidet der Regionalplan unter anderem über die Flächenvergabe beim Kiesabbau. Die Städte Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort, Rheinberg und Alpen sprachen sich zum Schutze der Naturlandschaften gegen einen weiteren Kiesabbau in der Region aus.
Das Ruhrparlament handelte für die Kieskonzerne. Angesichts der Umweltkatastrophe unverantwortlich. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, deshalb kandidiere ich auch zum Ruhrparlament.
Solange das Kapital diktiert, wird es eine kommunale Selbstverwaltung nicht geben. Eine kommunale Selbstverwaltung braucht auskömmliche Finanzen auf Kosten von Großkonzernen und Banken. Kommunale Selbstverwaltung sollte in der Stadtentwicklung die Leitlinie der Einheit von Mensch und Natur verfolgen. Meiner Meinung nach wird das erst in einer sozialistischen Gesellschaft möglich sein. Selbst aktiv werden, Zusammenschluss und Solidarität sind Grundsteine einer erfolgreichen Arbeit. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an.
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Cheng-Wei Luong
Wahlkreis 70.
Mein Name ist Cheng-Wei Luong, 32 Jahre alt und gelernter Medientechnologe Druck. Als politisch aktiver Mensch möchte ich als Neubürger auch in Neukirchen-Vluyn tätig sein.
Ich bin antifaschistisch, und die Zukunft der Jugend ist meine Herzensangelegenheit. Antifaschistische Bildungsarbeit muss unter der Jugend verstärkt werden. Viele Jugendliche wissen gar nicht, was „Faschismus“ bedeutet und wie er sich heute präsentiert. Ich unterstütze die Forderung der Jugendlichen nach überdachten öffentlichen Jugendtreffs, wo sie sich ungestört aufhalten können. Ich verlange aber auch, dass sie diese Plätze sauber halten. Drogenmissbrauch und Vandalismus sind ein No-Go und haben dort nichts zu suchen. Dringend notwendig sind die Erhaltung und Schaffung bestehender und neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Jugend!
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Jutta Jell
69 Jahre, verwitwet, 2 Kinder, 4 Enkel, 1 Urenkel, Wahlkreis 90.
Ich bin Bergarbeiterwitwe, mein Ehemann war 40 Jahre auf Niederberg als Hauer unter Tage. Ich bin für die Erhaltung der Bergbautradition, Verbesserungen bei Spielplätzen, gesicherte Kindergartenplätze und Räumlichkeiten, wo Jugendliche ihre Freizeit gestalten können. Weiterhin kämpfe ich mit NV AUF geht’s und der Bergarbeiterfraueninitiative in Courage und Kumpel für AUF für den Erhalt der Witwenrente, die mir von der Knappschaft verwehrt wird. Mein Motto in der Frage ist: „Wenn du aufgeben willst, denk daran, warum du angefangen hast!“
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Francesco Cauli
72 Jahre, Rentner, verheiratet, zwei Kinder, Wahlkreis 190.
Vor fast 50 Jahren bin ich aus Italien gekommen, habe hier Arbeit gesucht und im Bergbau gefunden. Ich unterstütze die Arbeit der Guttempler seit 29 Jahren und arbeite seit langer Zeit ehrenamtlich im Vorstand im Bereich der Suchtselbsthilfe mit. Guttempler geben ihre Erfahrungen weiter, ohne dass Religion, Weltanschauung oder Parteifärbung eine Rolle spielen. Meine Motivation ist, allen Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Chancen zu ermöglichen und denselben Respekt entgegenzubringen.
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Laura Schwedtmann
26 Jahre, 2 Töchter, alleinerziehend, Wahlkreis 40.
Ich bin der Meinung, dass jedes Kind die Möglichkeit haben muss, schwimmen zu lernen. Hier wird viel zu wenig angeboten, und man kommt erst mal auf eine Warteliste. Ich kandidiere, weil kostenlose Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ausgebaut und gefördert werden müssen.
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Linda Keens
35 Jahre, verheiratet, Pflegefachkraft, Wahlkreis 170.
Mit 30 Stunden in der Woche und 3 Kindern geht ohne meine Eltern gar nichts. Man muss ja auch mit dem Kopf voll bei der Arbeit sein. Die Situation in den Kindergärten hat sich im letzten Jahr verschlechtert. Man sieht aber auch: Wenn man gemeinsam an die Öffentlichkeit geht, kann man etwas erreichen. Wir wissen schon, dass die Mitarbeiter keine Schuld trifft, aber es muss eine Lösung her. Dafür setze ich mich ein.
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Emil Simunic
Jahrgang 1944, Rentner, wohnhaft in der Neuen Kolonie, Wahlkreis 110.
Heute ist die Neue Kolonie sehr schön – mit Sonnen- und Schattenplätzen, vielen Bäumen etc. Aber man muss der Vivawest manchmal Druck machen. Das habe ich in den letzten Jahren schon zweimal praktiziert. Das letzte Mal im November 2024: Wir haben mit mehreren Nachbarn immer die Büsche vor unserem Haus selbst geschnitten – bis es aus Altersgründen nicht mehr ging. Mindestens 15 Mal haben wir dort angerufen und wurden immer wieder vertröstet. Schließlich sind wir mit unserem Anliegen mit mehreren Bewohnern zur Lokalpresse gegangen. Das hat geholfen.
Daher mein Rat an jeden: organisiert und gemeinsam auftreten statt klein beizugeben – das gilt auch für Mieterinnen und Mieter der Vivawest.
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Dorothee Driesen
EU-Rentnerin, 59 Jahre alt, Wahlkreis 130.
Die Stadt Neukirchen-Vluyn trägt im Rahmen ihrer geringen Möglichkeiten einiges zum Klimaschutz bei. Angesichts der zu erwartenden Extremwetter ist der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien nötig – und möglich. Durch meine Kandidatur will ich dazu beitragen, dass dieser Weg gestärkt wird.
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Genja Scheller
56 Jahre, gelernter Zimmermann, Wahlkreis 50
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Rainer Rößler
68 Jahre, verheiratet, Rentner, 1 Sohn, Wahlkreis 60.
Im Anschluss an die Arbeit auf Niederberg 25 Jahre lang Schulkinderbusfahrer der Firma Kanther. -
Weitere Kandidatinnen und Kandidaten
Klaus Wallenstein
Rentner, 81 Jahre,verheiratet, Wahlkreis 100.
Ich bringe meine ganzen Erfahrungen ein.
Heike Schiefelbein
Rentnerin, 69 Jahre, verheiratet, Wahlkreis 180.
Wir brauchen keine AFD.
Bei unseren Schwachstellen könnten uns eventuell die anderen Parteien besser helfen!
Als Schwachstellen sehe ich an: Busverbindungen, Zebrastreifen – Ampel -Vluyner Platz, Parken Niederrheinallee zwischen Vluyner Platz -AldiAndreas Reinecke
2 Kinder, Technischer Angestellter, 62 Jahre, verheiratet, Wahlkreis 10
Dietmar Krömer1 Sohn , Rentner, 75 Jahre, verheiratet, Wahlkreis 20
Gabriele Paetsch2 Töchter, Altenpflegerin, 65 Jahre, Wahlkreis 30
Marie Luise Martens1 Sohn, 75 Jahre, Wahlkreis 140
Wolfgang GlocknerInstallateur, 65 Jahre, verheiratet, Wahlkreis 150
Eleonore GolksRenterin, 67 Jahre, verheiratet, Wahlkreis 160
Brunhilde LeineRentnerin, 78 Jahre, aktiv in der Flüchtlingsarbeit, Wahlkreis 120
Ein Teil der Fahrradwege in Neukirchen-Vluyn ist in einem erbarmungslosen Zustand. Insbesondere am Bendschenweg gegenüber der Sparkasse. Hier muss die Stadt dringend aktiv werden!











