69 Jahre, Sozialpädagogin, verheiratet, Wahlkreis 80
Ich bin überzeugte Kommunalpolitikerin. Die strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Finanzen macht die kommunale Selbstverwaltung zu einer Farce. Die Folgen sind Abbau sozialer Leistungen, Zerstörung der Umwelt, kaputte Straßen und vieles mehr. Die Kommunen brauchen mehr Entscheidungsfreiheit. So entscheidet der Regionalplan unter anderem über die Flächenvergabe beim Kiesabbau. Die Städte Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort, Rheinberg und Alpen sprachen sich zum Schutze der Naturlandschaften gegen einen weiteren Kiesabbau in der Region aus.
Das Ruhrparlament handelte für die Kieskonzerne. Angesichts der Umweltkatastrophe unverantwortlich. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, deshalb kandidiere ich auch zum Ruhrparlament.
Solange das Kapital diktiert, wird es eine kommunale Selbstverwaltung nicht geben. Eine kommunale Selbstverwaltung braucht auskömmliche Finanzen auf Kosten von Großkonzernen und Banken. Kommunale Selbstverwaltung sollte in der Stadtentwicklung die Leitlinie der Einheit von Mensch und Natur verfolgen. Meiner Meinung nach wird das erst in einer sozialistischen Gesellschaft möglich sein. Selbst aktiv werden, Zusammenschluss und Solidarität sind Grundsteine einer erfolgreichen Arbeit. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an.



